Cannabis Indikationen
Erfahre, bei welchen Erkrankungen medizinisches Cannabis helfen kann – von chronischen Schmerzen bis zu Angststörungen und Schlafproblemen.
Cannabis bei COPD: Was du wissen musst
Wer mit COPD lebt, kennt das Gefühl, wenn schon wenige Treppenstufen zur Herausforderung werden. Kein Wunder, dass viele Betroffene nach zusätzlichen Wegen suchen, um besser durch den Alltag zu kommen, und irgendwann auch auf medizinisches Cannabis stoßen. Die Antwort darauf ist allerdings komplizierter, als viele erwarten: Es geht weniger um eine neue Wunderlösung als um eine sehr genaue Abwägung zwischen möglichem Nutzen und echten Risiken für die Lunge selbst. Dieser Artikel richtet sich an Menschen mit diagnostizierter COPD, die sich unabhängig von Werbeversprechen ein realistisches Bild machen möchten, sowie an Angehörige, die sie dabei unterstützen. Er ersetzt kein ärztliches Gespräch, kann aber helfen, die richtigen Fragen für dieses Gespräch mitzubringen.

Cannabis bei Krebs: Was ist über die Wirkung bekannt?
Kann Cannabis bei Krebs helfen? Medizinisches Cannabis kann bei bestimmten Beschwerden während einer Krebstherapie eine Rolle spielen − am besten untersucht ist der Einsatz bei chemotherapiebedingter Übelkeit und Erbrechen, wenn die leitliniengerechte Standardtherapie nicht ausreichend wirkt. Für andere Beschwerden wie Krebsschmerzen, Appetitverlust oder Schlafprobleme ist die Studienlage deutlich uneinheitlicher. Wichtig ist deshalb die Unterscheidung: Cannabis kann in bestimmten Situationen eine begleitende Behandlung sein, ersetzt aber keine Krebstherapie.

Cannabis bei Arthrose: Was ist über die Wirkung bekannt?
Ein steifes Knie am Morgen, ein Ziehen in der Hüfte beim Treppensteigen: Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen in Deutschland und wird mit steigendem Alter immer häufiger. Viele Betroffene suchen nach einer Ergänzung zur klassischen Therapie, wenn Schmerzmittel nicht ausreichend wirken oder unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Medizinisches Cannabis wird in diesem Zusammenhang zunehmend diskutiert. Die wissenschaftliche Evidenz besteht bislang überwiegend aus kleinen randomisierten Studien, Beobachtungsdaten und präklinischer Forschung, eine klare Empfehlung in deutschen Arthrose-Leitlinien gibt es derzeit nicht. Dieser Artikel ordnet ein, was Cannabis bei Arthrose realistisch leisten kann und wo die Grenzen der aktuellen Forschung liegen.

Cannabis bei Morbus Bechterew: Was ist über die Wirkung bekannt?
Schmerzen und morgendliche Steifigkeit gehören für viele Menschen mit Morbus Bechterew zum Alltag. Reichen Bewegung, Physiotherapie und bewährte Medikamente nicht aus oder werden sie schlecht vertragen, suchen manche Betroffene nach ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten. Eine davon ist medizinisches Cannabis. Anders als bei den meisten Rückenschmerzen liegt hier eine fortschreitende Entzündung zugrunde, die im ungünstigen Fall zur Versteifung der Wirbelsäule führt. Gerade diese Kombination aus Schmerz, Entzündung und Knochenumbau bringt viele Betroffene irgendwann dazu, mehrere Therapieansätze miteinander abzuwägen, von Bewegungstherapie über Biologika bis hin zu Cannabis.

Cannabis bei Fibromyalgie: Was ist über die Wirkung bekannt?
Wenn du mit Fibromyalgie lebst, kennst du das Gefühl, ständig gegen den eigenen Körper anzukämpfen. Schmerzen, Erschöpfung und schlechter Schlaf greifen ineinander und lassen sich mit den üblichen Medikamenten oft nur teilweise lindern. Vielleicht fragst du dich deshalb, ob medizinisches Cannabis eine sinnvolle Ergänzung für dich sein könnte. Dieser Artikel zeigt dir, was die aktuelle Forschung dazu sagt, wo die Grenzen der Evidenz liegen und wie eine Behandlung in der Praxis aussehen kann.

Cannabis bei Akne: Was ist über CBD bekannt?
CBD-Cremes, Seren und Gesichtsöle werden zunehmend auch für unreine Haut angeboten. Viele Produkte versprechen weniger Talg, beruhigte Entzündungen und ein ebenmäßigeres Hautbild. Die wissenschaftliche Grundlage dafür ist jedoch schmaler, als solche Aussagen vermuten lassen. Zwar gibt es interessante Ergebnisse aus Untersuchungen an Haut- und Talgdrüsenzellen, klinische Studien mit Menschen sind bislang aber selten. In diesem Artikel erfährst du, weshalb CBD bei Akne erforscht wird, was die bisherigen Untersuchungen tatsächlich zeigen und worauf du bei frei verkäuflichen CBD-Produkten achten solltest.

Cannabis bei Neurodermitis: Kann CBD die Beschwerden lindern?
CBD soll Juckreiz lindern, Entzündungen hemmen und die Hautbarriere stärken. Wer online nach Hilfe bei Neurodermitis sucht, begegnet solchen Aussagen schnell. Manche Anbieter stellen CBD-Cremes sogar als natürliche Alternative zu Kortison dar. Wissenschaftlich sind diese Versprechen jedoch deutlich weniger eindeutig, als es auf den ersten Blick erscheint. Das liegt nicht daran, dass CBD bei Neurodermitis absolut wirkungslos wäre, sondern daran, dass die entscheidenden Fragen bislang noch nicht ausreichend untersucht wurden. Dieser Artikel ordnet ein, was wir bereits wissen und welche Fragen offenbleiben. Du erfährst, warum CBD bei Neurodermitis erforscht wird, welche Hinweise es zur Linderung von Juckreiz gibt und wie aussagekräftig die bisherigen Studien zu CBD-Cremes sind. Auch mögliche Hautreaktionen und Unterschiede zwischen CBD, Hanfsamenöl und medizinischem Cannabis werden verständlich erklärt.

Cannabis bei Psoriasis: Was ist über die Wirkung bekannt?
Kann CBD Juckreiz und Plaques bei Psoriasis lindern? Erste Untersuchungen liefern positive Signale, reichen aber noch nicht für eine klare Behandlungsempfehlung. Hinzu kommt, dass Laborversuche, oral eingenommene CBD-Öle und frei verkäufliche Cremes nicht miteinander gleichgesetzt werden können. Hier erfährst du, was die möglichen Cannabis-Indikationen bei Psoriasis sind, was bisher untersucht wurde und welche Aussagen die Ergebnisse zu CBD bei Psoriasis tatsächlich erlauben.

