Jetzt in 14:10 bestellen - Bestellabwicklung am selben Tag!

Alle Infos für Cannabis-Patient:innen in Deutschland

Alle Infos für Cannabis-Patient:innen in Deutschland

Birgit Spalt-Zoidl Autor von medizinischen Cannabis

Autor

Birgit Spalt-Zoidl

02.07.202611 Min. zum Lesen
Alle Infos für Cannabis-Patientinnen in Deutschland

Seit 2024 gelten neue Regeln für Cannabis in Deutschland – und zwar sowohl für den Freizeitkonsum als auch für medizinische Behandlungen. Während medizinisches Cannabis schon seit 2017 legal ist, wurde der Zugang dazu im neuen Cannabisgesetz (CanG) stark vereinfacht und auch Cannabis für den Freizeitkonsum legalisiert.


Medizinisches Cannabis ist rezept- und apothekenpflichtig. Als Cannabis-Patient:in brauchst du also ein ärztliches Rezept und kannst dein Medizinalcannabis nur über die Apotheke beziehen.


Und obwohl es noch viele Unsicherheiten gibt, führt diese neue rechtliche Situation zu einer steigenden Zahl von Cannabis-Patient:innen in Deutschland. In diesem Artikel beantworten wir häufige Fragen dazu, was dich als Cannabis-Patient:in erwartet.


Deine Rechte als Patient:in

Deine Rechte als Patient:in


Unabhängig davon, ob du mit Cannabis oder einem anderen Arzneimittel behandelt wirst, hast du als Patient:in in Deutschland immer bestimmte Rechte.


Zusätzlich zum Recht auf eine angemessene medizinische Betreuung gehören dazu:


  • Recht auf Selbstbestimmung: Egal, um welche medizinische Maßnahme es sich handelt – sie darf nur durchgeführt werden, wenn du einwilligst. Abgesehen von Notfällen, wo das nicht immer möglich ist, darfst du immer selbst entscheiden, ob du eine medizinische Maßnahme möchtest oder nicht. Das gilt auch, wenn deine Entscheidung lebensbedrohliche Folgen für dich hat.
  • Recht auf Aufklärung: Deine Ärzt:innen sind dazu verpflichtet, dich detailliert über Diagnosen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären und dir alle Informationen zur Verfügung zu stellen, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
  • Recht auf freie Ärzt:innenwahl und eine zweite Meinung: Du darfst dir deine Ärzt:innen selbst aussuchen und hast immer das Recht, eine zweite Meinung einzuholen.

Falls du unsicher bezüglich deiner Rechte als Patient:in bist, Fragen zu gesundheitsrechtlichen Themen hast oder dich überfordert fühlst, wende dich am besten an die Stiftung Unabhängige Patientenberatung.


Recht auf angemessene medizinische Behandlung

Allgemein gilt, dass in Deutschland jeder Mensch das Recht auf eine angemessene medizinische Behandlung hat. Diese wird von Ärzt:innen bereitgestellt und durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) von staatlicher Seite gesichert.


Hierbei folgen die gesetzlichen Krankenkassen dem Grundsatz, dass die Behandlung dem medizinischen Standard entsprechen und ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein muss. Das heißt, dass nicht jede Behandlung auch bewilligt beziehungsweise bezahlt wird, und du dir auch nicht aussuchen kannst, welche Behandlung du erhältst.


Das ist besonders im Hinblick auf die Cannabistherapie wichtig, deren Kosten nicht immer von der Krankenkasse getragen werden. Mehr dazu später im Artikel.


Schutz für Patient:innen


In Deutschland sind alle Patient:innen durch verschiedene Maßnahmen geschützt. Das beginnt mit Datenschutzgesetzen und der ärztlichen Schweigepflicht, welche deine Privatsphäre besonders bei gesundheitlichen Themen schützen und geht bis zu Diskriminierungsschutz.


So darfst du zum Beispiel am Arbeitsplatz nicht aufgrund einer Krankheit oder medizinischen Behandlung diskriminiert werden und als Cannabis-Patient:in nach dem Cannabiskonsum auch am Straßenverkehr teilnehmen, sofern du fahrtüchtig bist. Auch auf Reisen gelten für Patient:innen Sonderregeln zur Einfuhr von Medikamenten, wenn sie die nötigen Nachweise erbringen – mehr zu diesen Punkten erfährst du später im Artikel.


Kostenübernahme der Therapie für Cannabis-Patient:innen


Ob die Kosten für deine Cannabistherapie von der Krankenversicherung getragen werden, hängt von einigen Faktoren ab. Der wichtigste ist dabei in der Regel, ob du eine gesetzliche oder eine private Prankenversicherung hast.


Grundsätzlich ist die Voraussetzung für die Kostenübernahme allerdings immer, dass die Notwendigkeit der Cannabistherapie nachgewiesen und ärztlich belegt werden muss.


Vergleich private und gesetzliche Krankenversicherung


Hier die wichtigsten Unterschiede bezüglich der Rückerstattung beziehungsweise


Übernahme der Therapiekosten für dich als Cannabis-Patient:in bei der gesetzlichen Krankenkasse und privaten Krankenversicherungen.


Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)Private Krankenversicherung (PKV)
Voraussetzung für die KostenübernahmeNotwendigkeit der Cannabistherapie muss eindeutig belegt sein Cannabistherapie muss vorab von der GKV genehmigt werden Rezept muss von Kassenarzt:ärztin ausgestellt werdenNotwendigkeit der Cannabistherapie muss eindeutig belegt sein Cannabistherapie muss im jeweiligen Tarif enthalten sein Positive Bewertung der individuellen Prüfung des Antrags zur Kostenübernahme
Wahrscheinlichkeit der KostenübernahmeAllgemein geringer und in der Regel nur bei schwerwiegenden Erkrankungen, wenn alle traditionellen Therapieansätze ausgeschöpft wurden.Berichten zufolge höher als bei der GKV.
Kosten für Patient:innenBei vorheriger Genehmigung: 5–10 € Zuzahlung Ohne vorherige Genehmigung: vollständiger Preis der CannabistherapieNach positiver Bewertung der individuellen Prüfung wird in der Regel der komplette Betrag rückerstattet, sofern in deinem Tarif kein Selbstbehalt oder Leistungsausschlüsse definiert sind.

Informiere dich am besten direkt bei deiner Krankenversicherung, ob eine Kostenübernahme bei dir infrage kommt, wenn der:die behandelnde Arzt:Ärztin eine Cannabistherapie in Erwägung zieht.


Alltag als Cannabis-Patient:in: praktische Infos


Da sich der Konsum von Cannabis auf die kognitiven Fähigkeiten auswirken kann und Cannabis in vielen Ländern nach wie vor eine illegale Droge ist, gibt es für Cannabis-Patient:innen einige Dinge zu beachten.


Soziale Akzeptanz und Stigma


Was du als Cannabis-Patient:in nicht vergessen solltest, ist die Tatsache, dass Cannabis in Deutschland lange Zeit verboten war und als Droge beziehungsweise in der Medizin als Suchtmittel eingestuft wurde. Auch wenn Cannabis heute für den Freizeitkonsum legal ist und auch immer häufiger in medizinischen Behandlungen eingesetzt wird, haftet ihm immer noch ein gewisses Stigma an.


Viele Cannabis-Patient:innen berichten, dass ihnen oft mit Vorurteilen, Misstrauen oder Unverständnis begegnet wird, wenn sie Medizinalcannabis konsumieren oder über ihre Cannabistherapie sprechen.


Die Lage ändert sich zwar, allerdings eher langsam. Bereite dich also darauf vor, dass du dich möglicherweise öfter erklären musst und dein soziales Umfeld deiner Cannabistherapie mit Skepsis begegnet.


Fahrtüchtigkeit und Mobilität


Allgemein gilt für die Teilnahme am Straßenverkehr nach dem Cannabiskonsum in Deutschland, dass du nicht mehr als 3,5 Nanogramm THC im Blut haben darfst.


Für Patient:innen, denen Medizinalcannabis ärztlich verschrieben wurde, ist die Regelung allerdings weniger streng und der entscheidende Faktor ist nicht der THC-Gehalt im Blut, sondern die Fahrtüchtigkeit. Wie viel Cannabis du im Zuge deiner Therapie wann konsumiert hast, spielt keine Rolle, solange du kognitiv nicht eingeschränkt bist und sicher am Straßenverkehr teilnehmen kannst. Hier ist also ein großes Maß an Eigenverantwortung gefragt – beobachte dich selbst immer ganz genau, wenn du unter Cannabiseinfluss am Straßenverkehr teilnehmen möchtest und verzichte gegebenenfalls lieber auf das Auto, um andere und dich selbst nicht unnötig in Gefahr zu bringen.


Achte außerdem immer darauf, deinen Cannabis-Ausweis und alle anderen nötigen Nachweise für dein Medizinalcannabis dabeizuhaben, wenn du nach dem Konsum am Straßenverkehr teilnimmst.


Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, worauf Cannabis-Patient:innen beim Autofahren achten müssen, lies unseren Beitrag zu diesem Thema.


 Berufsleben und Arbeitsplatz


Berufsleben und Arbeitsplatz


Am Arbeitsplatz musst du dir als Cannabis-Patient:in in der Regel keine Sorgen machen: Du bist durch das allgemeine Arbeitsrecht sowie Datenschutzgesetze geschützt, welche eine direkte Diskriminierung wegen verschreibungspflichtiger Medikamente verbieten.


Außerdem musst du deiner Firma im Allgemeinen nur dann Informationen zu verschreibungspflichtigen Medikamenten weitergeben, wenn du das möchtest – bedenke dabei aber, dass auch du als Angestellte:r bestimmten Pflichten unterliegst und die Arbeitsfähigkeit und Sicherheit am Arbeitsplatz sicherstellen musst. Anders liegen die Dinge auch, wenn der Cannabis-Konsum sich auf die kognitiven Fähigkeiten auswirkt, und du etwa Maschinen betätigst, Fahrzeuge führst, Patient:innen behandelst oder Prozesse überwachst. In diesem Fall musst du deine Cannabistherapie am Arbeitsplatz offenlegen, da die Vorschriften zur Arbeitsfähigkeit in gewissen Bereichen strenger sind.


Auch wenn Arbeitgebende kein pauschales Cannabis-Verbot für die medizinische Therapie aussprechen dürfen, sind sie im Recht, wenn sie gewisse Regeln aufstellen und den Konsum während der Arbeitszeit oder auf dem Betriebsgelände verbieten – auch sind spezielle Vereinbarungen zu regelmäßigen Kontrollen bei sicherheitsrelevanten Tätigkeiten möglich und legal.


Hier findest du weitere Informationen zu den Regeln rund um Cannabis am Arbeitsplatz.


Reisen und Urlaub


Beim Thema Reisen mit Cannabis darfst du nie vergessen, dass es dabei nur darum geht, wie die Rechtslage in deinem Zielland ist. Ob Cannabis in deinem Herkunftsland erlaubt ist, ist völlig egal. Außerdem ist der Transport von Cananbis über Landesgrenzen grundsätzlich illegal.


Im Falle von Medizinalcannabis, für das du eine ärztliche Verordnung hast, gibt es Sonderregelungen bezüglich der Einfuhr, dafür brauchst du allerdings die notwendigen Bescheinigung – zumeist in der Landessprache des Ziellandes – und musst diese oft auch beglaubigen lassen.


Im Schengen-Raum solltest du keine Probleme beim Reisen mit medizinischem Cannabis haben, wenn du die entsprechenden Bescheinigungen dabei hast – außerhalb der Schengen-Länder liegen die Dinge aber anders. Es gibt viele Länder, die beispielsweise fremde Atteste nicht anerkennen und manche Länder haben eine Null-Toleranz-Politik was Cannabis angeht, welche zu hohen Geldstrafen, Gefängnisstrafen oder sogar der Todesstrafe führen können.


Als Cannabis-Patient:in solltest du deine Reiseziele also besonders sorgfältig auswählen, um kein Risiko einzugehen.


Meher Informationen rund um Reisen als Cannabis-Patient:in findest du in unserem Blogbeitrag zum Thema.


Cannabistherapie optimieren = Langzeiterfolg sichern


Wenn dir dein:e Arzt:Ärztin medizinisches Cannabis verschreibt, geht das vor allem anfangs mit regelmäßigen Kontrollterminen einher. Das ist wichtig, weil jeder Mensch anders auf Cannabis reagiert und keine allgemeingültigen Angaben zur richtigen Dosierung gibt. Aus diesem Grund folgen Ärzt:innen bei der Cannabistherapie in der Regel dem Grundsatz „Start low, go slow“ und beginnen mit einer niedrigen Dosierung, die dann nach Bedarf langsam gesteigert wird.


Diese Vorgehensweise senkt das Risiko von Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit oder psychischen Effekten wie Angst oder Paranoia. Bei einer langsamen, schrittweisen Steigerung der Dosis werden diese unerwünschten Effekte reduziert und gleichzeitig gewährleistet, dass die kleinstmögliche, am besten wirksame Dosis für den:die individuelle:n Patient:in gefunden wird.


Außerdem kann ein zu schneller Anstieg der Dosis bei der Cannabistherapie zu einer schnellen Toleranzentwicklung führen und erhöht das Risiko einer Abhängigkeit.


Wenn du also Cannabis-Patient:in wirst, musst du zu Beginn mit regelmäßigen ärztlichen Kontrollen rechnen und möglicherweise ein Therapie-Tagebuch führen, in dem du Symptome, Dosierung und Nebenwirkungen festhältst. Dein:e Arzt:Ärztin wird dich hier genau anleiten.


Gemeinschaft von Cannabis-Patient:innen und Unterstützung


Cannabis-Patient:innen berichten immer wieder, wie wertvoll und hilfreich es für sie ist, wenn sie sich mit anderen Menschen in einer ähnlichen Situation austauschen können. Das gilt besonders bei chronischen Krankheiten und es gibt mittlerweile viele Angebote, die von lokalen Selbsthilfegruppen und Netzwerken bis hin zu echten Communities reichen.


Wenn du dich gerne mit anderen Cannabis-Patient:innen austauschen und mehr über ihre Erfahrungen wissen möchtest, könnten die Folgenden Gruppierungen interessant für dich sein:


  • Berliner Cannabis Hilfe e.V. – Der gemeinnützige Verein organisiert regelmäßig Online-Treffen für Cannabis-Patient:innen und Menschen, die sich für eine Cannabis-Therapie interessieren.

Außerdem gibt es viele Online-Communities und -Foren, die den Erfahrungsaustausch noch weiter vereinfachen. Sei hier allerdings besonders bei medizinischen Ratschlägen oder Empfehlungen vorsichtig und besprich alle Therapieanpassungen, die dir empfohlen wurden, unbedingt mit deinem:deiner Arzt:Ärztin.


H2: Releaf Deutschland: Rundum-Betreuung für Cannabis-Patient:innen

Wenn du dein medizinisches Cannabis über Releaf Deutschland beziehst, profitierst du von einer ganzheitlichen Betreuung, die über die rein medizinischen Aspekte hinausgeht.


Nach deiner Verschreibung unterstützt dich unser Ärzt:innen-Team rund um Dr. Hans Werner mit regelmäßigen Check-ups und einem 24/7-Support bei Fragen. Du bekommst von uns auch einen Cannabis-Ausweis als Nachweis dafür, dass du Cannabis-Patient:in bist, Reise-Bescheinigungen, wenn du diese brauchst, und wir unterstützen dich bei der Kommunikation mit deinem Arbeitgeber.


Wenn du mehr über die Cannabistherapie erfahren möchtest, vereinbare jetzt einen digitalen Beratungstermin bei Releaf Deutschland.


Du möchtest herausfinden, ob medizinisches Cannabis für dich in Frage kommt? Informiere dich über unsere Behandlungsgebiete und finde die passende Sorte aus über 100 medizinischen Cannabissorten. Der gesamte Ablauf ist digital, ärztlich begleitet und in wenigen Schritten erledigt.


FAQ: Das erwartet dich als Cannabis-Patient:in in Deutschland


Welche Rechte haben Cannabis-Patient:innen in Deutschland?


Alle Menschen in Deutschland haben das Recht auf eine angemessene medizinische Betreuung. Du hast ein Recht auf Selbstbestimmung und es darf keine medizinische Behandlung durchgeführt werden, ohne dass du ihr zustimmst. Du hast außerdem das Recht auf Aufklärung und Ärzt:innen müssen dir alle Informationen zur Verfügung stellen, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst. Zudem darfst du dir deine Ärzt:innen selbst aussuchen und kannst dir jederzeit eine Zweitmeinung einholen, wenn du das möchtest.


Deine Privatsphäre wird zudem durch Datenschutzgesetze geschützt und das Arbeitsrecht schützt dich vor Diskriminierung am Arbeitsplatz.


Welche Pflichten haben Cannabis-Patient:innen in Deutschland?


Als Patient:in musst du dich immer an die ärztlichen Anweisungen halten, deine regelmäßigen Kontrolltermine wahrnehmen und deine Medikamente sicher aufbewahren. Du darfst dein medizinisches Cannabis nicht an Dritte weitergeben und musst deine Fahrtüchtigkeit sicherstellen, wenn du am Straßenverkehr teilnimmst.


Können Cannabis-Patient:innen ihre Ärzt:innen frei wählen?


Ja, allerdings verschreiben nicht alle Ärzt:innen Cannabis. Wenn du denkst, dass medizinisches Cannabis für dich eine gute Behandlung sein könnte, wendest du dich am besten an ein:n auf Cannabis spezialisierte:n Arzt:Ärztin.


Hier bei Releaf arbeiten wir zum Beispiel mit solchen Ärzt:innen zusammen, die dich umfassend zur Cannabistherapie beraten können. Besonders praktisch: Da wir vollständig digital arbeiten, bekommst du bei uns immer sehr schnell einen Termin und hast keine lange Anreise.


Was kann ich tun, wenn ich Probleme mit der Kostenübernahme meiner Cannabistherapie durch die Krankenkasse habe?


Wenn deine Krankenkasse die Kostenübernahme verweigert, kannst du Widerspruch einlegen und unter Umständen sogar ein Sozialgerichtsverfahren anstreben. Wenn du denkst, dass deine Kostenübernahme zu Unrecht abgelehnt wurde, wende dich am besten an Beratungsstellen für Patient:innen und eine:n Rechtsanwalt:anwältin.


Achte darauf, die gesamte Kommunikation rund um deine Cannabistherapie zu dokumentieren, um deine Argumente zu belegen.


Dürfen Cannabis-Patient:innen ihre Medikation selbst anbauen?


Nein, der Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke ist verboten, da Arzneimittel strengen Gesetzen und Regulierungen unterliegen. Medizinalcannabis ist in Deutschland rezept- und apothekenpflichtig, sodass du es nur in einer Apotheke bekommst, wenn du ein Rezept vorlegst.


Zudem ist die Behandlung von Krankheiten und Beschwerden ohne ärztliche Begleitung potenziell sehr riskant und es kann zu gefährlichen Wechsel- und Nebenwirkungen kommen.


Wie kann ich mich über meine Rechte als Cannabis-Patient:in informieren?


Am besten wendest du dich an die Stiftung Unabhängige Patientenberatung, wenn du unsicher bezüglich deiner Rechte als Cannabis-Patient:in bist, Fragen zu gesundheitsrechtlichen Themen hast oder dich überfordert fühlst.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Diesen Artikel teilen

facebooktwitterwhatsapplinkedin

URL teilen

Autoren

Birgit Spalt-Zoidl Autor von medizinischen Cannabis

Birgit Spalt-Zoidl

LinkedIn

Birgit Spalt-Zoidl ist Übersetzerin, Copywriterin und Tone-of-Voice-Beraterin für große und kleine Firmen. Im Zentrum steht bei ihren Texten und Übersetzungen immer, dass sie für die Leser:innen gut verständlich sind und die Inhalte zu den Zielen sowie der Markenstimme des jeweiligen Unternehmens passen. Sie schreibt leicht lesbare Texte und bereitet komplexe Sachverhalte so auf, dass sie greifbar und klar werden.

redaktionelle Richtlinien

Alle unsere Artikel werden von Expert:innen für medizinisches Cannabis verfasst. Dabei folgen wir strengen Richtlinien zur Quellenrecherche und verweisen auf begutachtete Studien sowie seriöse wissenschaftliche Publikationen. Unser klinisches Expertenteam und unsere Compliance-Spezialist:innen liefern bei Bedarf wertvolle Fachbeiträge, um die inhaltliche Genaugigkeit sicherzustellen.

Verwandte Artikel

Entdecke hilfreiche Einblicke zu Gesundheit, Wohlbefinden und medizinischem Cannabis in unserem Blog.