Diskrete Lieferung nach Hause in 2 Stunden

Medizinisches Cannabis bei Kopfschmerzen

Kopfschmerzen können ganz unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen haben nur gelegentlich Beschwerden, andere leiden mehrmals pro Woche oder sogar täglich darunter. Betroffene beschreiben die Schmerzen je nach Kopfschmerzart drückend, pulsierend oder stechend. Möglich ist auch, dass weitere Beschwerden hinzukommen. Darunter Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit. Insbesondere für das Berufs- und Privatleben können Kopfschmerzen eine erhebliche Einschränkung bedeuten.


Suchen
24 Ergebnis(se)

Was sind Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen sind keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beschwerdebilder. Besonders häufig treten Spannungskopfschmerzen und Migräne auf. Daneben gibt es seltene Formen wie Clusterkopfschmerzen oder Beschwerden, die durch andere Erkrankungen ausgelöst werden.


Die Behandlung orientiert sich immer an der Ursache. Akute Beschwerden werden in der Regel mit Schmerzmitteln behandelt. Bei wiederkehrenden Kopfschmerzen können vorbeugende Medikamente, Bewegung, Entspannungstechniken oder Änderungen des Lebensstils sinnvoll sein. Ziel ist es, die Zahl der Schmerzepisoden zu verringern und die Lebensqualität langfristig zu verbessern.


Cannabis bei Kopfschmerzen – aktueller Forschungsstand


Der überwiegende Teil der bisherigen Forschung beschäftigt sich nicht mit Kopfschmerzen im Allgemeinen, sondern vor allem mit einzelnen Krankheitsbildern wie der Migräne. Zwar liegen erste wissenschaftliche Erkenntnisse vor, doch die Datenlage ist insgesamt noch begrenzt. Viele Fragen sind bislang ungeklärt. So ist beispielsweise noch nicht ausreichend untersucht, welche Patientengruppen von einer Behandlung profitieren könnten und welchen Einfluss unterschiedliche Cannabis-Arzneimittel auf den Therapieerfolg haben.


Einzelne Untersuchungen beschreiben eine Verringerung der Kopfschmerzhäufigkeit oder der subjektiven Schmerzbelastung bei einem Teil der Teilnehmenden. Hochwertige klinische Studien, die einen routinemäßigen Einsatz von medizinischem Cannabis rechtfertigen, fehlen jedoch. Fachgesellschaften empfehlen medizinisches Cannabis daher derzeit nicht als Standardtherapie bei Kopfschmerzen. Vorrang haben weiterhin Behandlungsverfahren, deren Wirksamkeit gut belegt ist.


Ob medizinisches Cannabis Teil der Behandlung sein kann, entscheidet sich nicht allein anhand der Diagnose. Ausschlaggebend sind vielmehr die individuelle Krankengeschichte, die Ausprägung der Beschwerden, bisherige Therapien und die ärztliche Einschätzung, ob ein möglicher Nutzen die Risiken überwiegt.


Wenn Du Dich fragst, ob eine Behandlung mit medizinischem Cannabis für Dich infrage kommen könnte, kannst Du Deine Beschwerden bei Releaf ärztlich beurteilen lassen. Dabei wird individuell geprüft, ob die medizinischen Voraussetzungen für eine Cannabis-Therapie vorliegen und ob sie im jeweiligen Fall als Behandlungsoption geeignet sein kann. Fällt die ärztliche Einschätzung entsprechend aus, kann ein Rezept für Medizinalcannabis ausgestellt werden.