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Reisen mit Cannabis: Rechtslage, Länder-Regelungen & praktische Tipps

Reisen mit Cannabis: Rechtslage, Länder-Regelungen & praktische Tipps

Birgit Spalt-Zoidl Autor von medizinischen Cannabis

Autor

Birgit Spalt-Zoidl

09.06.2026 12 Min. zum Lesen
Reisen mit Cannabis: Rechtslage, Länder-Regelungen & praktische Tipps

Die Rechtslage zu Cannabis unterscheidet sich von Land zu Land teilweise sehr stark, was sich auch auf das Reisen mit Cannabis auswirkt. Während Cannabis in Deutschland 2024 von der Liste der verbotenen Substanzen im Betäubungsmittelgesetz gestrichen wurde, gibt es auf der ganzen Welt unzählige Länder, wo Cannabis nach wie vor streng reguliert oder sogar ganz verboten ist.


Das gilt auch für medizinisches Cannabis, sodass du dich unbedingt über die Einreisebestimmungen und die Rechtslage vor Ort informieren musst, bevor du mit dem dir verschriebenen Cannabis auf Reisen gehst.


Reisen mit Cannabis: internationale Rechtslage und Länder-Regelungen im Überblick

Cannabis und die internationale Rechtslage


Beim Thema Reisen mit Cannabis darfst du nie vergessen, dass es dabei nur darum geht, wie die Rechtslage in deinem Zielland ist. Ob Cannabis in deinem Herkunftsland erlaubt ist, ist völlig egal. Selbst wenn du also aus Deutschland kommst, wo Cannabis ja legal ist, kann die Mitnahme von Cannabis in deinem Zielland zu Problemen führen.


Im Fall von medizinischem Cannabis kann es je nach Zielland sein, dass die Mitnahme unter bestimmten Umständen erlaubt ist. Hierbei gilt allerdings immer, dass du die entsprechenden ärztlichen Bestätigungen brauchst, welche du in der Landessprache vorlegen musst. Möglicherweise sind noch weitere Nachweise und Bescheinigungen erforderlich und oft muss dein Cannabis sich noch in der Originalverpackung befinden, wenn du es einführst.


Die genauen Vorschriften unterscheiden sich von Land zu Land und da manche Länder sehr strenge Strafen verhängen, unabhängig davon, ob du ein Rezept für dein Cannabis hast, ist es manchmal besser, dein Medizinalcannabis ganz zuhause zu lassen, um kein Risiko einzugehen.


Cannabis auf Reisen: Medizinalcannabis vs. Cannabis für den Freizeitkonsum


Grundsätzlich gilt, dass die Ein- und Ausfuhr von Cannabis überall verboten ist, und zwar auch in Ländern, in denen Cannabisbesitz und -konsum erlaubt sind und auch unabhängig davon, ob es sich in deinem Fall um medizinisches Cannabis handelt oder du es nur für den Freizeitkonsum dabei hast.


Gut zu wissen: Das Einheits-Übereinkommen von 1961 über Suchtstoffe verbietet Grenzübertritte mit Cannabis

Das Einheits-Übereinkommen, auch UN-Drogenkonvention genannt, ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der über 180 Länder weltweit bindet und Suchtgiftgesetze auf der ganzen Welt bestimmt. Dieses Übereinkommen stuft Cannabis als Suchtstoff ein, sodass Anbau, Besitz, Handel und Konsum illegal sind. Auch wenn manche Nationen die lokalen Gesetze bezüglich Cannabis geändert haben, bleibt der grenzüberschreitende Transport von Cannabis illegal.

Angesichts des Einheits-Übereinkommens ist es grundsätzlich am besten, wenn du Cannabis nicht auf deine Reise mitnimmst.


Wenn bei dir allerdings die medizinische Notwendigkeit besteht, gibt es in einigen Ländern Spezialregelungen, die es dir unter Umständen erlauben, Cannabis auf Reisen mitzunehmen. Hierfür gelten ganz konkrete Vorschriften, die sich von Land zu Land unterscheiden, und die du unbedingt einhalten musst.


Internationale Reisen mit medizinischem Cannabis und nötige Bescheinigungen

Internationale Reisen mit medizinischem Cannabis


Seit der Teillegalisierung 2024 haben sich deine Rechte rund um Cannabis in Deutschland geändert: So darfst du innerhalb Deutschlands Cannabis bei dir haben und konsumieren, auch wenn du es nicht für medizinische Zwecke nutzt.


Sobald es jedoch um Grenzübertritte zu anderen Ländern geht, darfst du Cannabis für den Freizeitkonsum niemals mitführen und für medizinisches Cannabis gelten spezielle Regeln, die sich je nach Zielland unterscheiden.


Schengen-Abkommen und medizinisches Cannabis


In den meisten Schengen-Staaten gilt Cannabis nach wie vor als Betäubungsmittel. Das bedeutet, dass du dir verschriebenes Medizinalcannabis zwar auf Reisen mitführen darfst, allerdings nur mit den entsprechenden, beglaubigten Reisebescheinigungen.


In die folgenden Staaten darfst du laut dem Schengener Abkommen Medizinalcannabis mit entsprechender ärztlicher Bescheinigung mitführen: Deutschland, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn.


Bitte beachte bei einer Reise mit Medizinalcannabis im Schengen-Raum die folgenden Punkte:


  • Die Bescheinigung muss vor Reiseantritt durch die Landesgesundheitsbehörde beglaubigt werden.
  • Die Bescheinigung gilt maximal 30 Tage lang.
  • Du brauchst für jedes dir verschriebene Betäubungsmittel eine eigene Bescheinigung.

Die notwendigen Antragsformulare findest du hier. Informiere dich frühzeitig über die Bestimmungen in deinem Zielland und kümmere dich früh genug (aber nicht zu früh) um deine Reisebescheinigung sowie die Beglaubigung durch die Landesgesundheitsbehörde, um kein Risiko einzugehen.


Vergiss außerdem nicht, dich im Zielland an die lokalen Gesetze zu Cannabis zu halten, die beispielsweise häufig den Konsum in der Öffentlichkeit oder das Autofahren nach Cannabiskonsum verbieten.


Medizinisches Cannabis auf Reisen außerhalb des Schengen-Raums


Wenn du eine Reise außerhalb des Schengen-Raums planst und medizinisches Cannabis mitnehmen möchtest, solltest du besondere Vorsicht walten lassen, da es einige Staaten gibt, in denen Cannabisbesitz streng bestraft wird, auch wenn es dir ärztlich verschrieben wurde.


Es gibt einige Länder, die eine Null-Toleranz-Politik verfolgen, wenn es um Cannabis geht, und auch Unwissenheit schützt dich hier nicht vor den teilweise sehr harten Strafen:


  • Asien: Japan, Brunei, Singapur, Südkorea, Indonesien, Philippinen, Thailand, Malaysia, China, Vietnam
  • Naher Osten: Saudi-Arabien, Iran, Katar, Vereinigte Arabische Emirate

Viele dieser Länder erkennen auch medizinische Bescheinigungen anderer Länder nicht an, erteilen hohe Geldstrafen oder Gefängnisstrafen und es kann sogar die Todesstrafe verhängt werden. Außerdem riskant sind Reisen mit medizinischem Cannabis in die Türkei, nach Russland, Tunesien und in viele afrikanische Staaten.


Bitte beachte bei deiner Reiseplanung, dass auch Transitflüge oder Zwischenstopps in diesen Ländern riskant sein können, da auch bei kurzen Aufenthalten und, wenn du den Flughafen nicht verlässt, die Gesetze vor Ort gültig sind.


Empfehlung: Überleg dir sehr gut, welche Länder du bereisen möchtest, wenn du medizinisches Cannabis mitführst. Kontaktiere am besten vorab die Botschaft des Ziellandes und stelle sicher, dass du alle Vorschriften und die Anweisungen der Botschaft befolgst. Geh kein Risiko ein und besprich mögliche Behandlungsalternativen für die Dauer deiner Reise mit deinem:deiner Arzt:Ärztin, wenn du das Reiseziel nicht ändern kannst.


Länder mit speziellen Cannabis-Vorschriften: offen versus streng reguliert

Im Fokus: Länder mit speziellen Cannabis-Vorschriften


Abgesehen von der Tatsache, dass Grenzübertritte mit Cannabis für den Freizeitkonsum generell illegal sind und du bei internationalen Reisen mit medizinischem Cannabis einige Vorschriften erfüllen musst, gibt es einige Länder, die sich im Hinblick auf Cannabis vor Ort besonders hervorheben.


Dabei gibt es sowohl Länder, die besonders offen sind und gerne im Zuge von Cannabis-Tourismus bereist werden, als auch solche, die besonders strikt gegen alle Drogen inklusive Cannabis vorgehen. In diesen solltest du jeglichen Kontakt mit Cannabis vor Ort vermeiden, auch wenn es medizinisch ist.


Besonders offen: beliebt für Cannabis-Tourismus


Die folgende, nicht erschöpfende Auswahl stellt dir einige Länder vor, die beim Thema Cannabis besonders offen und somit beliebte Reiseziele für den Cannabis-Tourismus sind:


  • Niederlande: Vor allem Amsterdam mit seinen vielen Coffeeshops ist nach wie vor Europas Reiseziel Nummer 1 für Cannabis-Fans. Mit den entsprechenden Nachweisen für dein medizinisches Cannabis solltest du hier keine Probleme haben.
  • Kanada: Hier ist Cannabis für den Freizeitkonsum seit 2018 für Menschen über 19 Jahre legal, es gibt allerdings einige Regeln, die du beachten musst. Du kannst Cannabis bei lizenzierten Händlern kaufen, Autofahren nach dem Cannabiskonsum ist verboten und für den Cannabiskonsum an öffentlichen Orten gibt es einige Vorschriften.
  • Südafrika: Seit 2018 ist Cannabis in Südafrika entkriminalisiert und darf von Menschen über 18 Jahren konsumiert werden, Kauf und Verkauf sind aber illegal. Cannabis wird in Südafrika auch in der Medizin eingesetzt.
  • Jamaika: Auch wenn Cannabis in Jamaika nicht offiziell legalisiert ist, ist der Besitz in kleinen Mengen und der öffentliche Konsum seit 2015 ein Bagatelldelikt. Im privaten Raum solltest du keine Probleme haben, aber Vorsicht: Mengen über 56 Gramm fallen unter Drogenhandel und werden streng bestraft (Ausnahme: medizinisches Cannabis).

Wie immer gilt: Auch wenn der Konsum vor Ort je nach Land legal ist, unterliegt die Einreise mit medizinischem Cannabis strengen Vorschriften und Cannabis für den Freizeitkonsum darfst du niemals auf deine Reise mitnehmen.


Informiere dich vorab ganz genau über die konkreten und aktuell gültigen Vorschriften, um kein unnötiges Risiko einzugehen.


Besonders strikt: Cannabis unbedingt vermeiden


Ob Medizinalcannabis oder Cannabis für den Freizeitkonsum: Einige Länder, wie zum Beispiel die unten genannten, verfolgen eine Null-Toleranz-Politik, wenn es um Cannabis und andere Drogen geht.


Vermeide jeglichen Kontakt mit medizinischem oder Freizeitcannabis und sei besonders vorsichtig, wenn du in eines der folgenden Länder reisen möchtest:


  • Todesstrafe oder lebenslange Haft: In Singapur, Malaysia und Saudi-Arabien wird besonders heftig gegen Cannabis vorgegangen und Besitz oder Konsum können extrem hohe Geldstrafen, lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe nach sich ziehen. Hier wird kein Unterschied zwischen Medizinalcannabis und Cannabis für den Freizeitkonsum gemacht.
  • Langjährige Haftstrafen: In Ländern wie China, Japan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, den Philippinen, der Türkei, Ägypten oder Russland wird Cannabisbesitz oder -konsum streng geahndet und führt nicht selten schon bei Kleinstmengen zu jahrelanger Haft.

Wenn du in eines dieser Länder oder eines mit einer ähnlich strengen Cannabis-Politik reisen musst, sprich unbedingt mit deinen behandelnden Ärzt:innen über Alternativen zu deiner Cannabistherapie und bedenke dabei auch, dass teilweise sogar Cannabisreste im Körper von früherem Konsum zu einer Verurteilung führen können.


Der Rest von DACH: Wie sieht es in Österreich und der Schweiz aus?


Die rechtliche Situation in Österreich und der Schweiz unterscheidet sich von jener in Deutschland:


  • Schweiz: Hier ist Cannabis prinzipiell verboten und darf öffentlich nicht konsumiert werden. Der Besitz von maximal 10 Gramm Cannabis für den Eigenbedarf ist allerdings nicht strafbar. Medizinisches Cannabis darf einen THC-Gehalt von 1 % nicht übersteigen und ist nur mit Sonderbewilligung erhältlich.
  • Österreich: Hier ist der Besitz sogar kleinster Mengen Cannabis strafbar. Auch wenn der Konsum technisch gesehen nicht illegal ist, setzt er den Besitz voraus, sodass er indirekt strafbar ist und im öffentlichen Raum auch geahndet wird. Medizinisches Cannabis darf einen THC-Gehalt von 0,3 % nicht übersteigen und darf nur mit Rezept und in Apotheken ausgegeben werden.

Da sowohl die Schweiz als auch Österreich Schengen-Staaten sind, akzeptieren sie die Einreise mit medizinischem Cannabis mit den entsprechenden Bescheinigungen. Beachte beim Konsum von medizinischem Cannabis aber unbedingt die Gesetze vor Ort.


Praktische Reisevorbereitung für Cannabis-Patient:innen


Informiere dich eingehend über die rechtliche Situation vor Ort und die Vorschriften für Reisen mit Medizinalcannabis ins Zielland. Beachte die folgenden Dinge, wenn du medizinisches Cannabis auf deine nächste Reise mitnehmen möchtest:


  • Wahl des Reiseziellandes: Vermeide es, wenn möglich, während deiner Cannabistherapie Länder mit strengen Gesetzen zu bereisen und informiere dich schon im Vorfeld bei der jeweiligen Botschaft über die Vorschriften zum Reisen mit Medizinalcannabis.
  • Ärztliche Bescheinigung + Übersetzung: Wenn Medizinalcannabis im Zielland deiner Reise erlaubt ist, kümmere dich früh genug (aber nicht zu früh) um die notwendigen Bescheinigungen. Diese musst du unter Umständen übersetzen und vielleicht auch beglaubigen lassen.
  • Medikamenten-Transport in der Originalverpackung: Lass deine Medikamente und verschreibungspflichtigen Arzneimittel auf Reisen immer in ihrer Originalverpackung (inkl. Beipackzettel). Dies ist rechtlich vorgegeben, da Medikamente nur so eindeutig identifiziert und Fälschungen vermieden werden können.

Wenn du dich an diese Dinge hältst, sollte bei deiner Reise mit medizinischem Cannabis alles glatt gehen. Um jedoch gut vorbereitet zu sein, falls es doch zu Problemen kommt, empfehlen wir das Abschließen einer guten Reiseversicherung inklusive Rechtsschutz vor Ort. So weißt du auch direkt, an wen du dich wenden kannst, sollte es zu Problemen kommen.


Releaf Deutschland: Reiseberatung für Cannabis-Patient:innen

Releaf Deutschland: Reiseberatung für Cannabis-Patient:innen


Wenn du deine Cannabistherapie über Releaf Deutschland und unser Ärzt:innen-Team rund um Dr. Hans Werner bekommst, unterstützen wir dich natürlich gerne, wenn eine Reise ins Haus steht.


  • Reisebescheinigung: Dr. Hans Werner oder ein:e andere:r Arzt:Ärztin aus unserem Team stellt die notwendige ärztliche Bescheinigung für dich aus, damit du nachweisen kannst, dass es sich in deinem Fall um Medizinalcannabis handelt.
  • Alternative Therapiemöglichkeiten für die Reisezeit: Oft sind CBD-reiche Produkte eine gute Alternative, möglicherweise gibt es lokale Medikamente, die du statt deinem medizinischen Cannabis einnehmen kannst, oder dein:e Arzt:Ärztin bei Releaf plant mit dir eine Pause der Cannabistherapie für die Dauer deiner Reise.

Wenn du mehr über die Cannabistherapie erfahren möchtest, vereinbare jetzt einen digitalen Beratungstermin bei Releaf Deutschland.


Seit der Gesetzesänderung 2024 ist der Zugang zu medizinischem Cannabis in Deutschland deutlich einfacher geworden. Prüfe, ob deine Beschwerden unter unsere Behandlungsgebiete fallen, und verschaffe dir einen Überblick über unsere medizinischen Cannabissorten. Der Weg zum Rezept ist bei Releaf vollständig digital.


FAQ: Reisen mit Cannabis


Darf ich mit medizinischem Cannabis innerhalb Deutschlands reisen?


Ja, innerhalb Deutschland darfst du mit dem dir verschriebenen Medizinalcannabis reisen. Achte allerdings darauf, dein Cannabis in der Originalverpackung der Apotheke zu transportieren und nimm deine ärztliche Verordnung immer mit, damit du die medizinische Notwendigkeit belegen kannst.


Welche Dokumente brauche ich für Reisen mit Cannabis im Schengen-Raum?


Du brauchst eine beglaubigte Bescheinigung gemäß Artikel 75 des Schengener Abkommens, wenn du ein Schengen-Land mit deinem medizinischen Cannabis bereisen möchtest.


Hier findest du die nötigen Antragsformulare, die dein:e Arzt:Ärztin ausfüllen und die Landesgesundheitsbehörde beglaubigen muss. Beachte, dass diese Bescheinigung maximal 30 Tage lang gilt und du für jedes verschreibungspflichtige Medikament eine eigene Bescheinigung brauchst.


In welche Länder darf ich mit Cannabis überhaupt nicht einreisen?


Viele Länder außerhalb der EU verbieten die Cannabis-Mitnahme komplett, auch wenn es sich um medizinisches Cannabis handelt.


Sei besonders vorsichtig in Ländern wie Singapur, Malaysia, Saudi-Arabien, China, Japan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, den Philippinen, der Türkei, Ägypten oder Russland.


Setze dich hier unbedingt vor der Reise mit der Botschaft des Ziellandes in Verbindung und informiere dich eingehend über die Vorschriften und Gefahren.


Kann ich Cannabis im Flugzeug transportieren?


Ja, grundsätzlich kannst du bei Flugreisen mit der entsprechenden Dokumentation Cannabis in der Originalverpackung im Handgepäck transportieren.


Bedenke aber immer, dass du damit bei internationalen Flugreisen potenziell ein Risiko eingehst, da Cannabis in vielen Ländern verboten ist und so zum Beispiel auch im Ausland ansässige Fluggesellschaften strengere Regeln verfolgen. Informiere dich unbedingt eingehend über alle Bestimmungen im Zielland, etwaigen Transitländern sowie der jeweiligen Fluggesellschaft.


Wie viel Cannabis darf ich auf meine Reise mitnehmen?


Nimm niemals mehr als die für die Dauer deiner Reise benötigte Menge basierend auf deiner ärztlichen Verordnung mit, um Probleme zu vermeiden.


Was passiert, wenn beim Grenzübergang mit Cannabis Probleme auftreten?


Mit der richtigen Vorbereitung, wenn sich das Medizinalcannabis in der Originalverpackung befindet und du die entsprechende Dokumentation vorlegen kannst, sollte es normalerweise keine Probleme geben.


Kontaktiere im Zweifelsfall die deutsche Botschaft vor Ort und stelle sicher, dass deine Reiseschutzversicherung auch eine Rechtsschutzversicherung vor Ort bereitstellt, damit du dich hier direkt an die richtige Person wenden kannst.


Sollte ich vor meiner Reise mit Cannabis mit meinem:meiner Arzt:Ärztin darüber sprechen?


Ja, besprich deine Reisepläne unbedingt mit deinen behandelnden Ärzt:innen: Einerseits wissen sie möglicherweise über länderspezifische Regelungen Bescheid, andererseits müssen sie dir die nötigen Bescheinigungen ausstellen.


Unter Umständen wird deine Behandlung für die Reisedauer auch geändert oder ausgesetzt, um die Gefahren in Ländern mit strengen Cannabis-Gesetzen zu vermeiden.

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Autoren

Birgit Spalt-Zoidl Autor von medizinischen Cannabis

Birgit Spalt-Zoidl

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Birgit Spalt-Zoidl ist Übersetzerin, Copywriterin und Tone-of-Voice-Beraterin für große und kleine Firmen. Im Zentrum steht bei ihren Texten und Übersetzungen immer, dass sie für die Leser:innen gut verständlich sind und die Inhalte zu den Zielen sowie der Markenstimme des jeweiligen Unternehmens passen. Sie schreibt leicht lesbare Texte und bereitet komplexe Sachverhalte so auf, dass sie greifbar und klar werden.

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