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Schläfriges Gefühl von medizinischem Cannabis

Müdigkeit und Schläfrigkeit können während einer Behandlung mit medizinischem Cannabis auftreten. Manche Patientinnen und Patienten fühlen sich nach der Anwendung ruhiger oder weniger aufmerksam. Andere bemerken dagegen kaum einen Unterschied. Auch die Stärke und Dauer dieser Wirkung sind nicht bei jedem Menschen gleich.


Eine Rolle spielen dabei das verwendete Cannabis-Arzneimittel, die Dosierung und die Art der Anwendung. Ebenso können die persönliche Empfindlichkeit und weitere Medikamente beeinflussen, wie müde sich jemand nach der Einnahme fühlt. Sich schläfrig zu fühlen gehört damit zu den möglichen Effekten von Medizinalcannabis. Es, tritt aber keineswegs zwangsläufig auf.

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Wann kann medizinisches Cannabis schläfrig machen?

Vor allem THC kann Müdigkeit hervorrufen und gleichzeitig Aufmerksamkeit sowie Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Wie deutlich sich das bemerkbar macht, hängt von den zuvor genannten Faktoren ab.


Gerade am Anfang einer Cannabis-Therapie oder nach einer Veränderung der Dosierung kann Müdigkeit stärker auffallen. Bei einigen Patientinnen und Patienten lässt sie mit der Zeit nach, bei anderen bleibt sie bestehen. Zusätzlich können Arzneimittel mit beruhigender oder dämpfender Wirkung den Effekt verstärken.


Besonders relevant ist Schläfrigkeit im Alltag. Wer sich nach der Anwendung müde oder benommen fühlt, sollte bei Tätigkeiten vorsichtig sein, die volle Aufmerksamkeit und ein schnelles Reaktionsvermögen erfordern. Dazu zählen insbesondere das Führen eines Fahrzeugs und das Bedienen von Maschinen.


Ist Schläfrigkeit immer eine unerwünschte Wirkung?


Nicht unbedingt. Entscheidend ist, aus welchem Grund medizinisches Cannabis verordnet wurde und zu welcher Tageszeit die Müdigkeit auftritt. Während Schläfrigkeit am Tag Beruf und Alltag beeinträchtigen kann, kann eine beruhigende Wirkung am Abend bei einer Behandlung von Schlafstörungen durchaus erwünscht sein.


Dabei geht es allerdings nicht darum, möglichst starke Müdigkeit hervorzurufen. Entscheidend ist vielmehr, ob sich die eigentlichen Beschwerden verbessern. Bei Schlafstörungen bedeutet das beispielsweise, leichter einzuschlafen, nachts seltener aufzuwachen oder sich am nächsten Morgen erholter zu fühlen.


Führt die Behandlung dagegen zu ausgeprägter Tagesmüdigkeit oder Konzentrationsproblemen, sollte dies ärztlich besprochen werden. Unter Umständen können die Dosierung, der Einnahmezeitpunkt oder andere Bestandteile der Therapie angepasst werden.