
All Nations. Medizinalcannabis mit indigenen Wurzeln
All Nations verfolgt einen Ansatz, der sich von vielen anderen Cannabisunternehmen unterscheidet. Gegründet wurde das Unternehmen von Angehörigen der First Nations in der kanadischen Provinz British Columbia. Verbunden werden wirtschaftliche Entwicklungen mit der Förderung indigener Gemeinschaften. Ein Teil der Erlöse fließt laut eigenen Angaben in Projekte vor Ort und schafft neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze.
Für internationale Märkte werden medizinische Blüten produziert. Seit 2024 arbeitet das Unternehmen zudem mit Cantourage zusammen, um ausgewählte Sorten in Deutschland anbieten zu können. Tradition und moderne Anbaumethoden gehen hier Hand in Hand. Diese Verbindung prägt das Unternehmen bis heute und macht All Nations zu einem besonderen Akteur im Bereich Medizinalcannabis.
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All Nations: Herkunft und Entwicklung
Das traditionelle Siedlungsgebiet der Stóō First Nation in British Columbia war der Startpunkt von All Nations. Hier entstand ein Unternehmen, das wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Neben dem Cannabisanbau beteiligen sich auch indigene Gemeinschaften am Unternehmen. Vorhanden sind Beschäftigungs- und Ausbildungsprogramme sowie ein Modell, bei dem ein Teil der Erträge den First Nations zugutekommt.
In den vergangenen Jahren wurde die Produktionsanlage schrittweise erweitert und neue Anbauflächen erschlossen. Ein weiterer Meilenstein folgte 2024 mit der Zusammenarbeit mit Cantourage, durch die mehrere All-Nations-Sorten den Weg auf den deutschen Markt fanden. Auszeichnungen erhielt das Unternehmen für sein Engagement als indigene Cannabismarke und den Ausbau nachhaltiger Produktionsstrukturen.
Cannabisprodukte und Qualität von All Nations
Das Sortiment von All Nations besteht überwiegend aus medizinischen Cannabisblüten, deren Genetiken aus dem eigenen Zuchtprogramm und ausgewählten internationalen Linien stammen. Bekannte Sorten wie Mac Daddy, Lemon Tartz, Frosted Gelato, Stóō Haze oder Tropic Thunder werden inzwischen auch auf dem deutschen Markt angeboten. Das Portfolio entwickelt sich stetig weiter. Ergänzt wird das Angebot immer wieder durch neue Kreuzungen.
Laut eigenen Angaben erfolgt der Cannabisanbau in modernen Indoor-Anlagen auf dem Gebiet der Shxwhá Village First Nation. Mit in die Unternehmensphilosophie fließen traditionelle Kenntnisse über den Cannabisanbau und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. So wird jede Charge vor der Freigabe nach den geltenden pharmazeutischen Vorgaben geprüft. Danach gelangen die cannabinoidbasierten Arzneimittel in den Export.
