Diskrete Lieferung nach Hause schon binnen 2 Stunden

Medizinisches Cannabis bei HIV, Untergewicht, Kachexie und Appetitlosigkeit

Trotz zur Verfügung stehender antiretroviraler Therapien können Appetitlosigkeit und ungewollter Gewichtsverlust bei einer HIV-Infektion auftreten. Besonders problematisch wird es, wenn neben Fettgewebe zunehmend Muskulatur verloren geht und sich eine Kachexie entwickelt. Mehr zu essen allein reicht dann häufig nicht aus. THC-haltige Arzneimittel wurden als Unterstützung bei ausgeprägter Appetitlosigkeit untersucht. Sie können den Hunger beeinflussen, behandeln jedoch weder die HIV-Infektion noch die Ursachen einer Kachexie.

Suchen
2 Ergebnis(se)

Was sind HIV-bedingtes Untergewicht und Kachexie?

Verlieren Menschen mit HIV ungewollt Gewicht, steckt nicht immer derselbe Grund dahinter. Häufig geht der Appetit zurück, beispielsweise durch Übelkeit, Infektionen, Begleiterkrankungen oder bestimmte Medikamente. Auch der Stoffwechsel kann sich verändern. Der Körper benötigt dann mehr Energie oder kann aufgenommene Nährstoffe nicht mehr so gut verwerten.


Bei einer Kachexie kommt der Verlust von Muskelmasse hinzu. Mehr zu essen reicht deshalb oft nicht aus, um den Abbau aufzuhalten. Wichtig ist vielmehr, die möglichen Ursachen zu erkennen und gezielt zu behandeln. Ernährungsmedizinische Maßnahmen können dabei ebenso eine Rolle spielen wie körperliche Aktivität, die dabei hilft, Kraft und Muskulatur möglichst lange zu erhalten.


Cannabis bei HIV-bedingter Kachexie und Appetitlosigkeit – aktueller Forschungsstand


THC kann den Appetit beeinflussen. Eine Rolle spielt dabei das Endocannabinoid-System, das an der Regulation von Hunger und Nahrungsaufnahme beteiligt ist. Deshalb wurde untersucht, ob cannabinoidhaltige Arzneimittel bei HIV-bedingter Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust helfen können.


Einige klinische Studien berichten über mehr Appetit und eine höhere Nahrungsaufnahme. Allerdings ist unklar, ob sich dadurch langfristig auch Körpergewicht und Muskelmasse stabilisieren lassen. So bedeutet mehr Hunger allein noch keinen nachhaltigen Gewichtszuwachs.


Zu beachten ist zudem, dass Medizinalcannabis nicht gegen die HIV-Infektion selbst wirkt. Grundlage der Behandlung bleibt die antiretrovirale Therapie. Bei Releaf kannst Du ärztlich prüfen lassen, ob Medizinalcannabis angesichts Deiner Beschwerden, bisherigen Behandlungen und aktuellen Medikation als Ergänzung infrage kommen könnte.