Diskrete Lieferung nach Hause schon binnen 2 Stunden

Medizinisches Cannabis bei Erschöpfung

Anhaltende Erschöpfung ist mehr als das Gefühl, nach einem langen Tag müde zu sein. Viele Betroffene beschreiben vielmehr einen tiefen Energieverlust, der selbst nach ausreichend Schlaf bestehen bleibt. Alltägliche Aufgaben fallen schwerer. Die Konzentration lässt nach und schon geringe körperliche oder geistige Belastungen können als anstrengend empfunden werden. Weil Erschöpfung kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen ist, steht zunächst die Suche nach dem Auslöser im Vordergrund.


Suchen
37 Ergebnis(se)

Was ist Erschöpfung?

Erschöpfung und Müdigkeit werden im Alltag häufig gleichgesetzt. Medizinisch beschreiben sie jedoch nicht immer dasselbe. Müdigkeit verschwindet meist nach Schlaf oder einer Erholungspause. Bei einer krankheitsbedingten Erschöpfung gelingt das nicht. Viele Betroffene fühlen sich dauerhaft kraftlos, obwohl sie ausreichend schlafen und sich schonen.


Die Ursachen reichen weit über körperliche Überlastung hinaus. Chronische Entzündungen, neurologische Erkrankungen, Krebs, Autoimmunerkrankungen oder lang anhaltende Schmerzen können den Energiehaushalt beeinflussen. Hinzu kommen psychische Erkrankungen, Schlafstörungen oder Nebenwirkungen bestimmter Arzneimittel. Oftmals wirken sogar mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen. Deshalb genügt es nicht, lediglich das Symptom zu behandeln. Entscheidend ist, die zugrunde liegenden Zusammenhänge zu erkennen und die Therapie darauf abzustimmen.


Cannabis bei Erschöpfung – aktueller Forschungsstand


Ob medizinisches Cannabis Erschöpfung direkt beeinflussen kann, ist bislang kaum untersucht worden. Die vorhandene Forschung konzentriert sich überwiegend auf Erkrankungen wie Multiple Sklerose, chronische Schmerzen oder Tumorerkrankungen. Dort stand allerdings nicht die Erschöpfung selbst im Mittelpunkt, sondern andere Beschwerden wie Schmerzen, Spastik oder Schlafstörungen.


Verbessern sich beispielsweise starke Schmerzen oder nächtliche Schlafstörungen, kann sich bei einzelnen Patientinnen und Patienten auch das allgemeine Belastungsempfinden verändern. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass medizinisches Cannabis die Erschöpfung selbst behandelt. Ebenso können cannabinoidhaltige Arzneimittel unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Besonders THC kann Müdigkeit, Schläfrigkeit oder eine verminderte Konzentrationsfähigkeit begünstigen. Gerade bei Menschen, die bereits unter ausgeprägter Erschöpfung leiden, muss dieser Aspekt sorgfältig berücksichtigt werden.


Nach heutigem Wissensstand gilt Erschöpfung allein nicht als eigenständige Indikation für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis. Anders kann die Situation sein, wenn die Beschwerden im Zusammenhang mit einer Erkrankung auftreten, für die cannabinoidhaltige Arzneimittel grundsätzlich infrage kommen.


Bei Releaf kannst Du Deine Beschwerden ärztlich beurteilen lassen. Auf dieser Grundlage wird individuell geprüft, ob medizinisches Cannabis in Deiner persönlichen Situation überhaupt als ergänzende Behandlungsoption geeignet sein kann.