Diskrete Lieferung nach Hause in 2 Stunden

Medizinisches Cannabis bei Appetitlosigkeit

Appetitlosigkeit kann im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen auftreten und den Körper auf Dauer stark belasten. Nimmt die Nahrungsaufnahme über längere Zeit ab, drohen Gewichtsverlust, Mangelernährung und ein Verlust an Muskelmasse. Das kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und den Krankheitsverlauf zusätzlich erschweren.


Je nach Ursache kommen unterschiedliche Behandlungsmaßnahmen infrage. Neben einer Ernährungsberatung, der Behandlung der Grunderkrankung und unterstützenden Medikamenten wird auch untersucht, ob medizinisches Cannabis den Appetit bei bestimmten Patientinnen und Patienten fördern kann. Die wissenschaftliche Datenlage fällt jedoch je nach Grunderkrankung unterschiedlich aus.

Suchen

Schnell erhalten

Versandart

Apotheke
60 Ergebnis(se)

Was ist Appetitlosigkeit?

Appetitlosigkeit beschreibt ein vermindertes Verlangen zu essen. Sie kann vorübergehend auftreten, etwa im Rahmen eines Infekts, aber auch über längere Zeit bestehen bleiben. Häufig ist sie keine eigenständige Erkrankung, sondern die Folge einer anderen gesundheitlichen Ursache.


Zu den möglichen Auslösern zählen unter anderem Krebserkrankungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, Infektionen oder bestimmte Medikamente. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen können mit einer verminderten Nahrungsaufnahme einhergehen.


Bleibt Appetitlosigkeit über einen längeren Zeitraum bestehen, kann sie zu einem deutlichen Gewichtsverlust sowie zu einer Unterversorgung mit Energie und Nährstoffen führen. Deshalb ist es wichtig, die Ursache frühzeitig abzuklären und gezielt zu behandeln.


Cannabis bei Appetitlosigkeit – aktueller Forschungsstand


Cannabinoide beeinflussen das körpereigene Endocannabinoid-System, das unter anderem an der Regulation von Hunger und Sättigung beteiligt ist. Aus diesem Grund wird seit vielen Jahren untersucht, ob medizinisches Cannabis bei krankheitsbedingter Appetitlosigkeit eingesetzt werden kann.


Die Studienlage unterscheidet sich jedoch je nach Grunderkrankung. Hinweise auf eine mögliche Verbesserung des Appetits gibt es vor allem bei bestimmten Patientengruppen, beispielsweise im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen oder HIV/AIDS. Ob sich daraus auch ein langfristiger Nutzen hinsichtlich Körpergewicht, Ernährungszustand oder Lebensqualität ergibt, konnte bislang nicht eindeutig belegt werden.


Ob cannabinoidhaltige Arzneimittel im Einzelfall als ergänzende Behandlungsoption infrage kommen, hängt unter anderem von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Ernährungszustand, bereits eingesetzten Therapien und möglichen Begleiterkrankungen ab. Ziel einer Behandlung ist gegebenenfalls, die Nahrungsaufnahme zu unterstützen und die krankheitsbedingte Belastung zu verringern. Eine Therapie sollte stets ärztlich begleitet und regelmäßig überprüft werden.


Wenn Du wissen möchtest, ob medizinisches Cannabis für Dich infrage kommt, kannst Du Deine Beschwerden bei Releaf ärztlich beurteilen lassen. Ob eine Behandlung möglich ist, wird individuell entschieden.