Cannabinoide erklärt: Wie die Wirkstoffe der Cannabispflanze medizinisch wirken
Cannabinoide erklärt: Wie die Wirkstoffe der Cannabispflanze medizinisch wirken

Autor
Lea Hauke

Wenn Cannabis als Therapieoption in Frage kommt, fallen schnell Begriffe wie THC, CBD und unterschiedliche Wirkstoffverhältnisse: Wer zuvor vielleicht gedacht hat, dass es bei Cannabis nur die "eine" Wirkung gibt, merkt schnell: Es existieren eine Vielzahl von Cannabinoiden, die unterschiedlich wirken können.
In diesem Artikel erfährst du, was hinter Cannabinoiden steckt, wo sie zu finden sind und welche Wirkung sie im menschlichen Körper entfalten. Für ein besseres Verständnis im therapeutischen Kontext gehen wir zudem darauf ein, welche Effekte das Zusammenspiel verschiedener Cannabinoide haben kann und wofür sie eingesetzt werden.
Was sind Cannabinoide?
Als Cannabinoide bezeichnet man eine Gruppe von heterogenen chemischen Verbindungen, die in der Chemie zur Klasse der Terpenphenole gezählt werden. Ihren Namen erhalten die unterschiedlich aufgebauten Substanzen, weil sie sich eine wichtige Eigenschaft teilen: Sie alle haben die Fähigkeit, sich an Cannabinoid-Rezeptoren des menschlichen Endocannabinoid-Systems zu binden. Dort können sie auf unterschiedliche Vorgänge wie die Regulation des Appetits, das Schmerzempfinden oder Stress- und Immunreaktionen Einfluss nehmen.
Dabei lassen sich zwei Hauptgruppen unterscheiden: Phytocannabinoide und Endocannabinoide. Während Phytocannabinoide in Pflanzen vorkommen, werden Endocannabinoide im menschlichen Körper und in Wirbeltierarten gebildet.

Phytocannabinoide aus der Cannabis-Pflanze
Phyto (griechisch für Pflanzen oder pflanzliche)-Cannabinoide können in verschiedenen Pflanzen vorkommen. Am bekanntesten für ihren Gehalt an Phytocannabinoiden ist jedoch ohne Frage die Hanfpflanze, auch Cannabis Sativa L. genannt. Mehr zu dieser faszinierenden Pflanze erfährst du übrigens in unserem Artikel über Cannabis Grundlagen.
Von den über 100 bekannten pflanzlichen Cannabinoiden sind vor allem THC und CBD aufgrund ihrer Wirksamkeit besonders bekannt.
Endocannabinoide: Körpereigene Cannabinoide
Der menschliche Körper verfügt über die beeindruckende Eigenschaft, selbst Cannabinoide herzustellen, wenn sie benötigt werden. Endocannabinoide sind Botenstoffe des Endocannabinoid-Systems, die unter anderem an der Regulation von Schmerz, Stressreaktionen und Signalen an das Immunsystem beteiligt sind.
Die wichtigsten Vertreter sind Anandamid und 2-AG, die bei Bedarf gebildet und nicht wie viele andere Neurotransmitter im Körper gespeichert werden. Nach ihrer Freisetzung werden die Endocannabinoide schnell wieder abgebaut, wodurch auch ihre Wirkung wieder verschwindet.
Die wichtigsten Cannabinoide im Detail
Cannabinoide unterscheiden sich nicht nur in ihrer chemischen Struktur, sondern auch in der Art und Weise, wie sie im Körper wirken. Zu den bekanntesten, die zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden, zählen THC und CBD. Doch auch andere Cannabinoide wie CBG und CBN werden auf ihr therapeutisches Potenzial untersucht.

THC (Tetrahydrocannabinol)
Tetrahydrocannabinol oder THC ist das wahrscheinlich am besten untersuchte Cannabinoid, das in der Cannabis-Pflanze vorkommt. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich auch das Cannabinoid, über das die meisten Vorurteile im Umlauf sind.
In erster Linie ist es zwar für seine psychoaktive Wirkung und rauschartige Zustände bekannt, gleichzeitig wird THC jedoch aufgrund seiner vielfältigen Wirksamkeit auf das menschliche Endocannabinoid-System für verschiedene medizinische Anwendungsfälle verwendet.
Da es seine Wirkung vor allem durch die Bindung an die CB1-Rezeptoren im Nervensystem und die CB2-Rezeptoren im Immunsystem entfaltet, kann THC schmerzlindernd, muskelentspannend, appetitsteigernd und gegen Übelkeit wirken.
Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, empfehlen wir dir unseren Artikel "THC-Wirkung: Wie Tetrahydrocannabinol im Körper wirkt und was Patient*innen wissen sollten".
Unter medizinischer Aufsicht wird THC unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern und Symptomen angewendet:
- Chronische Schmerzen (insbesondere neuropathische Schmerzen)
- Spastik bei Multipler Sklerose (MS)
- Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Chemotherapie (CINV)
- Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, z. B. bei Krebs oder HIV/AIDS
- Schlafstörungen (insbesondere im Zusammenhang mit Schmerzen oder neurologischen Erkrankungen)
- Tourette-Syndrom (zur Reduktion von Tics, in ausgewählten Fällen)
- Palliativmedizin (zur Symptomlinderung, z. B. bei Schmerzen, Unruhe oder Appetitverlust)
Wichtig ist, dass THC in der Regel dann eingesetzt wird, wenn etablierte Standardtherapien nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Die Anwendung erfolgt stets unter ärztlicher Aufsicht und individueller Nutzen-Risiko-Abwägung. Seit 1. April 2024 ist medizinisches Cannabis kein Betäubungsmittel mehr, sondern wird auf normalem Rezept (nicht BtM-Rezept) verschrieben.
CBD (Cannabidiol)
Ein weiteres Cannabinoid, das fast ebenso bekannt ist wie THC, ist Cannabidiol (CBD).
Im Gegensatz zu THC verfügt es über keine psychoaktiven Effekte. Stattdessen beeinflusst CBD das Endocannabinoid-System auf indirekte Weise und interagiert zusätzlich mit anderen Rezeptorsystemen.
Die breite Wirkung von CBD wird derzeit zwar noch intensiv erforscht. Es wird jedoch bereits mit einigen potenziell therapeutischen Effekten in Verbindung gebracht. Darunter sind entzündungshemmende, angstlösende, krampflösende und neuroprotektive Eigenschaften.
In der Medizin wird CBD vor allem dann eingesetzt, wenn eine Behandlung ohne psychoaktive Nebenwirkungen gewünscht ist. Häufige Anwendungsgebiete sind unter anderem:
- Epilepsie (insbesondere Dravet-Syndrom und Lennox-Gastaut-Syndrom)
- Angststörungen (z. B. generalisierte Angststörung, soziale Angst; Evidenz noch begrenzt)
- Schlafstörungen (vor allem im Zusammenhang mit Angst oder chronischen Beschwerden)
- Chronische Schmerzen (insbesondere in Kombination mit anderen Therapien)
- Entzündliche Erkrankungen (aufgrund potenziell entzündungshemmender Eigenschaften)
- Neurodegenerative Erkrankungen (z. B. Parkinson oder Alzheimer; derzeit Gegenstand der Forschung)
- Suchterkrankungen (zur Unterstützung bei Entzugssymptomen, z. B. bei Opioiden oder Nikotin; experimentell)
CBG (Cannabigerol): Das Mutter-Cannabinoid
CBG (Cannabigerol) ist weniger bekannt als THC oder CBD, rückt jedoch stetig weiter in den Fokus der Forschung. Das liegt vor allem an der besonderen Rolle, die das Cannabinoid in der Hanfpflanze einnimmt: Häufig wird es als Mutter-Cannabinoid bezeichnet, da es die Vorstufe zu anderen Cannabinoiden bildet. Aus seiner sauren Form (CBGA) entstehen unter anderem CBD und THC.
Im Vergleich zu THC und CBD ist die Datenlage zu CBG noch relativ gering. Studien weisen allerdings darauf hin, dass CBG verschiedene biologische Prozesse beeinflussen könnte, die unter anderem Auswirkungen auf Entzündungen, Schmerzempfinden und das Nervensystem haben könnten.
Potenzielle Anwendungsgebiete von CBG sind:
- Entzündliche Erkrankungen (z. B. entzündliche Darmerkrankungen)
- Bakterielle Infektionen (z. B. antibiotikaresistente Keime)
- Neurodegenerative Erkrankungen (z. B. Huntington-Krankheit)
- Glaukom (mögliche Senkung des Augeninnendrucks)
- Schmerz (insbesondere entzündungsbedingt)
CBN (Cannabinol) und weitere Cannabinoide
Es gibt eine Vielzahl von Cannabinoiden, deren Wirkung bislang noch nicht ausreichend erforscht ist. Dazu zählt zum Beispiel CBN (Cannabinol), das vor allem als Abbauprodukt von THC entsteht. Auch dieses Cannabinoid wirkt nicht oder nur sehr schwach psychoaktiv. Es gibt einige Anhaltspunkte, dass es jedoch eine beruhigende oder schlaffördernde Wirkung haben könnte.
Auch andere Cannabinoide wie CBC (Cannabichromen), CBDV (Cannabidivarin) oder THCV (Tetrahydrocannabivarin) werden derzeit verstärkt auf ihre Wirkung untersucht.
Potenzielle Anwendungsgebiete von CBN und weiteren Cannabinoiden:
- Schlafstörungen (insbesondere im Zusammenhang mit CBN)
- Entzündliche Erkrankungen
- Schmerz (z. B. durch entzündliche oder neurologische Prozesse)
- Stimmungsregulation und Stress
- Stoffwechselprozesse (z. B. im Zusammenhang mit THCV)

Wie Cannabinoide im Körper wirken
Ihre Effekte entfalten Cannabinoide im menschlichen Körper durch ihre Wirkung auf das körpereigene Endocannabinoid-System. Dieses System ist für die Regulation verschiedener Prozesse im Körper verantwortlich. Je nachdem, wo ein Cannabinoid ansetzt und an welche Rezeptoren es bindet, kann eine andere Wirkung entstehen.
Auch die metabolischen Abbauwege spielen eine wichtige Rolle: Sie bestimmen, wie ein Cannabinoid im Körper verarbeitet, umgewandelt und letztlich abgebaut wird.
Cannabinoid-Rezeptoren: CB1 und CB2
Die Wirkung von Cannabinoiden erfolgt vornehmlich über zwei Cannabinoid-Rezeptoren: CB1 und CB2. Diese sind an verschiedenen Stellen im Körper angesiedelt. CB1-Rezeptoren befinden sich vorwiegend im zentralen Nervensystem, also im Gehirn und im Rückenmark. Dort sind sie vor allem an der Steuerung des Schmerzempfindens, Gedächtnisses und der Stimmung beteiligt. CB2-Rezeptoren findet man hingegen vermehrt im Immunsystem und peripheren Geweben, wo sie eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen spielen.
Je nachdem, an welche Art von Rezeptoren ein Cannabinoid andockt und wie stark diese Bindung ausfällt, entstehen verschiedene Wirkungen und Wirkungsgrade. Da THC beispielsweise direkt an CB1-Rezeptoren bindet, kann es psychoaktive Zustände auslösen, wohingegen diese Wirkung bei CBD ausbleibt, das andere Bindungen bildet.
Bioverfügbarkeit und Verstoffwechselung
Neben der Bindungsfähigkeit eines Cannabinoids spielt auch die Verarbeitung im Körper eine entscheidende Rolle bei der Wirkung. Der Begriff Bioverfügbarkeit beschreibt stark vereinfacht, wie viel eines Wirkstoffs tatsächlich im Blut ankommt und seine Wirkung im Körper entfalten kann. Nicht die gesamte aufgenommene Menge wird tatsächlich wirksam, da bereits ein Teil davon vorher abgebaut wird. Inhalierte Cannabinoide wirken in der Regel schneller, während oral eingenommene Präparate verzögert, aber oft länger anhaltend wirken.
Nach der Aufnahme werden Cannabinoide vor allem in der Leber weiterverarbeitet. Während dieses Prozesses entstehen wiederum Abbauprodukte, die ebenfalls Einfluss darauf haben, wie die Wirkung ausfällt. Diese sogenannten metabolischen Abbauwege beeinflussen nicht nur die Intensität, sondern auch die Dauer der Wirkung, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen kann.

Medizinische Anwendungen der Cannabinoide
Cannabinoide werden in der Medizin vermehrt eingesetzt, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend wirken oder gut vertragen werden. Häufig steht vor allem die Schmerzlinderung im Vordergrund, in der Regel verabreicht man Cannabinoide jedoch aufgrund des Zusammenspiels verschiedener Effekte auf das Schmerzempfinden, Entzündungen oder das Nervensystem. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie die Wirkung der Cannabinoide selbst. Grundlage für jede Behandlung ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung und eine eng begleitete Therapie.
Schmerztherapie und Entzündungshemmung
Der Einsatz von Cannabinoiden in der Therapie chronischer Schmerzen ist bislang am besten untersucht. Kontrollierte Studien zeigen, dass der Einsatz von medizinischen Cannabis oder Cannabinoiden die Schmerzintensität bei einem Teil der Betroffenen moderat bis erheblich lindern kann.
Durch die Bindung an CB1-Rezeptoren kann THC beispielsweise dazu beitragen, dass die Weiterleitung von Schmerzsignalen gehemmt wird. Gleichzeitig wirkt es auf CB2-Rezeptoren, die an Immunreaktionen beteiligt sind und kann so auf Entzündungsprozesse Einfluss nehmen. Durch diese Zweifach-Wirkung wird THC häufig bei chronischen Schmerzen eingesetzt.
Auch CBD, das diese Signalwege weniger direkt beeinflusst, kann entzündungshemmende Mechanismen unterstützen und die Aktivität verschiedener Botenstoffe modulieren, die an Schmerz- und Immunreaktionen beteiligt sind.
Neurologische und psychiatrische Anwendungen
Im neurologischen Bereich gibt es bereits gut untersuchte Einsatzmöglichkeiten von Cannabinoiden. Ein Beispiel ist die Behandlung von bestimmten behandlungsresistenten Epilepsieformen. Hier zeigen Studien, dass CBD die Anzahl der Anfälle reduzieren kann. Entsprechende Medikamente wurden auf dieser Grundlage zugelassen und finden bereits Anwendung.
Auch wegen seiner angstlösenden Effekte wird CBD in der Behandlung von Angststörungen und PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) untersucht und zeigt vielversprechende Ergebnisse.
Cannabinoid-Verhältnisse und Wirkprofile
In der medizinischen Behandlung werden häufig Präparate mit einer Mischung aus CBD und THC verwendet. Da sich CBD und THC gegenseitig beeinflussen, entscheidet das Mischverhältnis auch darüber, welche Wirkung und Wirkungsgrade beim Konsum eintreten.
THC:CBD-Verhältnisse verstehen
Unterschiedliche THC:CBD-Verhältnisse können zu stark unterschiedlichen Wirkprofilen führen. Ausgewogene Verhältnisse, also 1:1, gelten allgemein als besser verträglich, da CBD die psychoaktive Wirkung von THC abmildern kann. THC-dominante Präparate mit dem Mischverhältnis 2:1 oder höher wirken stärker schmerzlindernd, gehen jedoch häufiger mit psychoaktiven Nebeneffekten einher.
CBD-dominante Präparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn die entzündungshemmende oder beruhigende Wirkung im Vordergrund steht. Welches Präparat am sinnvollsten ist, wird im Zuge der Behandlung beschlossen.
Cannabinoide: Mehr als ein Wirkstoff, mehr als eine Wirkung
Durch ihre unterschiedlichen Wirkungen und Wirkungsgrade bieten Cannabinoide verschiedene Anwendungsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Beschwerden. Wie gut eine Therapie mit medizinischen Cannabis anschlägt, hängt nicht nur vom Wirkstoff selbst, sondern von der Darreichungsform und dem Zusammenspiel mit anderen Cannabinoiden ab.
Zwar gibt es für mehrere Einsätze wie beispielsweise in der Schmerztherapie bereits fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse, die Forschung entwickelt sich jedoch stetig weiter. So entstehen neue Behandlungsmöglichkeiten. Welche davon für Patient:innen am besten geeignet ist, geschieht in enger Absprache mit dem behandelnden medizinischen Fachpersonal.
Häufige Fragen (FAQ) zu Cannabinoiden
Wie viele Cannabinoide gibt es in der Cannabis-Pflanze?
Über 100 verschiedene Cannabinoide wurden bisher identifiziert, aber nur wenige sind gut erforscht. Die bekanntesten sind THC, CBD, CBG, CBN und CBC. Jedes Cannabinoid hat unterschiedliche potenzielle medizinische Eigenschaften und Wirkungsweisen im Körper.
Welches Cannabinoid ist am besten gegen Schmerzen?
THC ist das am besten erforschte Cannabinoid für Schmerzbehandlung, besonders bei neuropathischen und chronischen Schmerzen. CBD wirkt entzündungshemmend und kann bei Schmerzlinderung unterstützen. Die Kombination beider (Entourage-Effekt) zeigt oft bessere Ergebnisse als Einzelsubstanzen.
Sind alle Cannabinoide berauschend wie THC?
Nein, nur THC ist psychoaktiv und verursacht das berauschende Gefühl. CBD, CBG, CBN und andere Cannabinoide sind nicht berauschend. CBD kann sogar die psychoaktiven Effekte von THC mildern und Angst oder Paranoia reduzieren.
Wie wirken Cannabinoide im Körper?
Cannabinoide interagieren mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System durch CB1-Rezeptoren (Gehirn/Nervensystem) und CB2-Rezeptoren (Immunsystem). THC bindet direkt an diese Rezeptoren, CBD wirkt indirekt und moduliert deren Funktion sowie andere Rezeptorsysteme.
Was ist der Unterschied zwischen Phytocannabinoiden und Endocannabinoiden?
Endocannabinoide (wie Anandamid) produziert der Körper selbst zur Regulierung verschiedener Funktionen. Phytocannabinoide stammen aus der Cannabispflanze und können ähnliche Wirkungen entfalten.
Können Cannabinoide mit anderen Medikamenten interagieren?
Ja, besonders CBD kann den Abbau anderer Medikamente über das Cytochrom P450-Enzymsystem beeinflussen. THC kann die sedierende Wirkung von Beruhigungsmitteln verstärken. Eine ärztliche Beratung vor der Anwendung ist essentiell.
Autoren

Lea Hauke
LinkedInLea Hauke ist zweisprachige Texterin und Spezialistin für Lokalisierung (Deutsch/Englisch) mit Fokus auf klare und präzise Kommunikation in komplexen und regulierten Bereichen. Seit über fünf Jahren unterstützt sie internationale Unternehmen dabei, Inhalte für den DACH-Markt sprachlich und kulturell passend aufzubereiten.
Ihre Erfahrung umfasst unter anderem SaaS, Finanzen, Bildung sowie Inhalte für internationale Zielgruppen im deutschsprachigen Raum. Dabei arbeitet sie an der Schnittstelle von Copywriting und Transcreation, um Inhalte auch bei sensiblen Themen wie Gesundheit verständlich, vertrauenswürdig und markenkonform zu gestalten.
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