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- 420 Natural 25/1 CA GG4 Gorilla Glue 4
- IMC THC25 T03 GG4 Gorilla Glue
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Medizinisches Cannabis bei Magersucht
Magersucht (Anorexia nervosa) zählt zu den schwerwiegendsten Essstörungen. Die Erkrankung geht weit über den Wunsch hinaus, abzunehmen. Viele Betroffene nehmen sich trotz deutlichen Untergewichts als zu schwer wahr und entwickeln große Angst vor einer Gewichtszunahme. Das kann dazu führen, dass die Nahrungsaufnahme immer weiter eingeschränkt wird. Die Folgen reichen von körperlicher Schwäche bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Komplikationen.
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Was ist Magersucht?
Magersucht ist eine psychische Erkrankung mit komplexen Ursachen. Neben biologischen Faktoren können auch psychische Belastungen, familiäre Einflüsse und gesellschaftliche Vorstellungen vom Körperbild zur Krankheitsentstehung beitragen.
Kennzeichnend sind ein deutlich vermindertes Körpergewicht, eine starke Angst vor einer Gewichtszunahme und ein gestörtes Körperbild. Viele Betroffene schränken ihre Ernährung erheblich ein oder versuchen zusätzlich, durch übermäßigen Sport oder andere Maßnahmen Gewicht zu verlieren. Mit zunehmender Krankheitsdauer können Mangelernährung, Hormonstörungen, Herz-Kreislauf-Probleme und weitere gesundheitliche Folgen auftreten.
Besonders wichtig sind eine ausreichende Ernährung, die Stabilisierung des Körpergewichts sowie eine psychotherapeutische Begleitung. Je nach Schwere der Erkrankung kann auch eine stationäre Behandlung erforderlich sein.
Cannabis bei Magersucht – aktueller Forschungsstand
Einige Forschungsarbeiten haben sich mit der Frage beschäftigt, ob THC-haltige Arzneimittel bei Menschen mit Anorexia nervosa den Appetit anregen oder eine Gewichtszunahme unterstützen können. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch uneinheitlich. Zwar wurden in einzelnen Studien Veränderungen des Appetits oder eine geringe Gewichtszunahme beschrieben, ein klarer Nutzen für den Krankheitsverlauf konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Magersucht entsteht nicht allein durch einen verminderten Appetit. Im Vordergrund stehen psychische Faktoren und ein verändertes Körperbild. Durch eine appetitsteigernde Behandlung lässt sich die Erkrankung nicht bewältigen.
Nach heutigem Kenntnisstand ist medizinisches Cannabis bei Magersucht keine Standardtherapie. Falls der Einsatz im Einzelfall erwogen wird, erfolgt dies ausschließlich als Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts und unter sorgfältiger ärztlicher Begleitung.
Die Entscheidung für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis wird immer individuell getroffen. Maßgeblich sind nicht nur die Diagnose, sondern auch Deine Krankengeschichte, bisherige Therapien und die aktuelle Beschwerdesituation. Bei Releaf kann eine Ärztin oder ein Arzt beurteilen, ob eine Verordnung in Deinem Fall medizinisch infrage kommt.











